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B02 – Schaftvorbereitung und Stepperei

Maschinen, Geräte und Zubehör zum Herstellen von Schaftteilen und zum Fügen dieser Teile durch Nähen

Maschinen zur Regulierung der Lederdicke an Schaftteilen (fleischseitiges Abtragen des Materials). Mittels Schablonen zur Geometrie-Definition können diese Maschinen auch zum Schärfen eingesetzt werden. Übliche Arbeitsbreite von 400 bis 600 mm.

Stempelmaschinen zum Aufstempeln von Identifikationsnummern auf Schaftteile. Es gibt unterschiedliche Versionen, und zwar von mechanisch bis computergesteuert und von manuell bis automatisch und digital gesteuert.

Maschinen, welche je nach Modellanforderungen die Materialdicke ganzer Schaftteile oder deren Kanten reduzieren. Der Schärfschnitt wird durch ein sehr schnell rotierendes Glockenmesser erzielt. Der Arbeitsgang kann frei Hand oder mit Hilfe von Schablonen ausgeführt werden. Neben herkömmlichen gibt es auch digitale Schärfmaschinen.

Maschinen (Tellerpressen, aufklappbare Pressen oder Druckrollen) zum Einbügeln von unterschiedlichen Verstärkungsmaterialien in Schäfte. Es gibt manuelle und automatische Ausführungen.

Maschine, die selbstklebende Verstärkungsbänder auf Schaftkanten oder auf bestimmte Schaftpartien aufbringt. Unterschiedliche Zusatzfunktionen wie Nahtausreiben und -glätten, Kantenfräsen und automatisches Bandabschneiden.

Walk- und Vorformmaschine für Stiefelschäfte, bestehend aus zwei vertikalen Platten und einem beweglichen Walkschwert, das den Schaft zwischen die Platten drückt, durch diese in der Bewegung gehemmt wird und so das Schaftmaterial bleibend verdehnt.

Maschinen mit einem Arbeitstisch und einer Schließplatte mit Matrix, die das zu übertragende Muster aufbringt. Sie wird auch zum Prägen, Bohren und Abkanten eingesetzt. Es gibt manuelle und automatische Versionen.

Maschinen, die mit Hochfrequenz-Energie die oberste Schicht des Schuhschaftes (aus thermoplastischem Material) erwärmt und erweicht. Mittels Druckstempel können auch Muster erzeugt werden. Es gibt HF-Geräte als Ein-Stationen- sowie als Durchlaufgeräte.

Maschine, die eine Reihe von aufeinanderfolgenden Löchern in den Schuhschaft stanzt, zum Beispiel an den Schaftkanten oder als Muster in der Mitte von Schaftteilen. Die Maschine ist mit einer Lochpfeife ausgestattet und wird kontinuierlich beschickt. Eine besondere Art dieser Maschine erzeugt die Löcher für die Schuhschnürung und setzt gleichzeitig die Ösen.

Maschine, die die geschärften Schaftkanten mit Heißschmelzkleber umbuggt. Dabei schneidet sie das Schaftmaterial entlang der konkaven oder konvexen Kurven ein. Es gibt einfache Ausführungen bis hin zu computergesteuerten Modellen.

Maschinen zum Kalt- oder Heißaufbringen von Vorderkappen auf Schuhschäfte. Es gibt Versionen als Bügeleisen, als flache Pressen oder mit Druckwalze.

Maschinen und Ausrüstung, um Verstärkungsteile auf Schaft- und Futterteile aufzukleben. Es gibt Versionen mit Sprüh- oder Rollenauftrag.

Maschinen, die Schäfte, Schuhteile oder Komponenten mit gerade oder kurvig verlaufenden Zier-Fältelungen versieht.

Näheinheit mit Unterlage für das Nähgut. Die Nähmaschine kann unterschiedliche Stichtypen (Doppelsteppstich, Einfach- und Doppelkettenstich, Überwendlich, Zickzack etc.) und unterschiedliche Nahtarten ausführen (Ein- und Zweinadel-Nähen, Geradeausnähen, Zickzack-Nähte) und mit unterschiedlichen Materialvorschubsystemen ausgerüstet sein (einfacher Untertransport; Unter- und Nadeltransport; Nadel- und Obertransport, etc.).

Näheinheit mit Arm als Materialauflage. Sie kann unterschiedliche Stichtypen (Doppelsteppstich, Einfach- und Doppelkettenstich, Überwendlich, Zickzack etc.) und unterschiedliche Nahtarten ausführen (Ein- und Zweinadel-Nähen, Geradeausnähen, Zickzack-Nähte) und mit unterschiedlichen Materialvorschubsystemen ausgerüstet sein (einfacher Untertransport; Unter- und Nadeltransport; Nadel- und Obertransport, etc.).

Nähsystem mit Säule als Materialauflage. Kann unterschiedliche Stichtypen (Doppelsteppstich, Einfach- und Doppelkettenstich, Überwendlichnaht, Zickzack etc.) und unterschiedliche Nahtarten ausführen (Ein- und Zweinadel-Nähen, Geradeausnähen, Zickzack-Nähte) und mit unterschiedlichen Materialvorschubsystemen ausgerüstet sein (einfacher Untertransport; Unter- und Nadeltransport; Unter-, Nadel- und alternierender Nähfußtransport, Ober-Differentialtransport etc.).

Näheinheit mit speziellen Nähköpfen und Führungen. Die Versionen mit zwei gebogenen Nadeln können verschiedene Doppelsteppstich-Nahtarten ausführen.

Maschinen mit einer ambossartigen Arbeitsfläche, auf der man Nähte von Schuh- und Stiefelschäften flachklopfen und/oder bügeln kann.

Die Maschine reibt Nähte mittels zweier Druckwalzen aus und kann gleichzeitig Verstärkungsband in unterschiedlichen Breiten auf die Naht aufbringen.

Maschine mit oszillierendem Messer und einem Gegenmesser, das auch als Transportschieber dient, und die zum Beschneiden von Futtermaterialien geeignet ist. Verfügbar in unterschiedlichen Versionen.

Robuste Nähmaschine, die per Überwendlichstich den unteren Schaftrand mit einer Textilbrandsohle verbindet (für die Slip-Lasting-Methode).

Maschine, die mit Druck Ösen, Nieten, Nägel, Haken, Ringe, etc. einsetzt. Versionen von Handbetrieb bis zu programmierbaren Ausführungen mit automatischer Kleinteil- und Werkstückzufuhr.

NC-Maschinen, die vollautomatisch Verzierungen auf Lederteile aufbringen, indem sie Vektorgrafiken auslesen. Sie besitzen einen oder mehrere Arbeitsköpfe und können so unterschiedliche Metalldekorationen aufbringen, zum Beispiel aus Nägeln, Ösen oder Nieten. Das Werkstück wird dafür auf eigens dafür angefertigten Schablonen fixiert. Vollständig automatisiert.

Laserschneidesysteme für Leder arbeiten mit CO₂ in einer Leistung von 50 bis 500 Watt. Sie sind normalerweise mit einer Software ausgestattet, um CAD-Vektorgrafiken auszulesen. Die Parameter Leistung, Geschwindigkeit, Frequenz können eingestellt und überwacht werden. Es gibt zwei gängige Lasersysteme: Drucker und galvanometrisch. Bei letzteren wird der Laserstrahl durch spezielle Spiegel gelenkt, was hohe Geschwindigkeiten und Präzision erlaubt und damit die beste Schnittqualität erbringt. Wird genutzt für Lasergravur, Perforierungen, Rasterfotoeffekte und Teilezuschnitt.

Maschinen, die Schaftblätter mittels Druck und Temperatur auf einer mit Hitze beaufschlagten (und eventuell nachfolgend auf einer kalten) Form vorformen. Auch das Vorformen des Zwickzugabe zum besseren Anpassen an die Leistenkante ist möglich.

Maschinen, die Schäfte mit Schnürung bis zu einer gewissen Höhe schnüren. Knotenbildung und Fadenabschneiden werden automatisch ausgeführt.

Pneumatische Maschinen, die Stiefelschäfte wenden. Einstellbar für jede Schaftlänge.